Eine Studie über das Leben in der Provinz.

Die Grenzen des Dorfes sind die Grenzen unserer Welt. Das akzeptieren vielleicht die restlichen Bewohner von Middlemarch, aber nicht Dorothea und Tertius, denn Neugier ist Pflicht für die beiden. Wieso sollte einer jungen Frau der Zugang zu Wissen und Geist verschlossen bleiben, wenn die alten Männer damit nur Schindluder treiben? Und warum sollte ein junger Arzt nicht neue Methoden anwenden dürfen, wenn man dadurch Menschenleben retten kann?

Neugier ist Pflicht für Dorothea und Tertius. Und um ihre Pflicht zu erfüllen, setzen sie vieles aufs Spiel. „Middlemarch“ zeichnet ein facettenreiches Bild der englischen Gesellschaft im Zeitalter der Industralisierung. Die psychologisch eindrucksvollen Chrakterstudien des Romans sind zeitlos realistisch.

Vollständig überarbeitete Neuausgabe. Mit einem Vorwort von Elisabeth Bronfen.

Autorin
George Eliot
(1819 –1880) hieß eigentlich Mary Ann Evans. Sie publizierte jedoch unter männlichem Pseudonym. Sie verkehrte in den intellektuellen Zirkeln Londons und schrieb für die liberale ›Westminster Review‹ – eine Freidenkerin, die sich von keiner Strömung vereinnahmen ließ. Eliot gilt als die erste moderne Schriftstellerin Englands und bedeutendste Vertreterin des psychologisch-sozialen Romans. Sie starb 1880 in London.

Middlemarch
Autorin: George Eliot
1152 Seiten, TB.
dtv
Euro 14,90 (D)
Euro 15,40 (A)
ISBN 978-3-423-14785-9

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