Eine verborgene Kammer in der Albträume wahr werden.

Dunkel ragt die Silhouette der alten Deichmühle in den Himmel, ihr marodes Flügelgerippe schwankt knarrend im Wind. Es ist ein unheimlicher Ort an den sich der alte Josef Hader vor vielen Jahren zurückgezogen hat.

Seither meidet er jeden Kontakt mit den Menschen im Dorf. Als Polizistin Frida Paulsen eines Nachts die Leiche dieses alten Eigenbrödlers entdeckt, ist das nicht ihr einziger grausiger Fund in dem alten Gemäuer: Unter einer Bodenklappe verbirgt sich eine spärlich möblierte Kammer, die Schreckliches erahnen lässt. Am Bettpfosten hängen die Überreste einer Metallkette, und auf der stockfleckigen Matratze liegt ein Sommerkleid, das Fridas Kollegen Bjarne Haverkorn nur allzu bekannt vorkommt.

Vor zehn Jahren verschwand in der Marsch eine junge Frau, von ihr fehlt bis heute jede Spur.

Autorin
Romy Fölck
wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in Ostfriesland. „Totenweg“ war der erste Band ihrer Krimiserie um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn.

Sterbekammer
Autorin: Romy Fölck
461 Seiten, TB.
Lübbe
Euro 11,00 (D)
ISBN 978-3-404-18324-1

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