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Para Lia „In Clash With The Zeitgeist“

Zeitgeist – was heißt das eigentlich? Wer entscheidet, was dem Zeitgeist entspricht und was nicht? Und ist es nicht sowieso viel besser, wenn man auf den Zeitgeist pfeift und stattdessen sein eigenes Ding macht? So wie Para Lia. Seit der Gründung im Jahr 2018 musiziert das aus René Methner und seiner Frau Cindy bestehende Indie-Rock-Duo aus Cottbus fernab vom Mainstream und trotzdem oder gerade deswegen hört die ganze Welt zu. Mit ihrem dritten Album „In ClashWith The Zeitgeist“ wagen Para Lia nun große Schritte und viel Neues.

Kurzer Rückblick: Seit den Neunzigern hat René Methner in verschiedenen Bands gespielt, bis irgendwann das Leben dazwischenkam: Familie und Job sorgten dafür, dass er die Musik achtJahre lang eher stiefmütterlich behandelte. „Dann habe ich Cindy getroffen, wir sind ein Paar geworden und irgendwie hatte ich plötzlich wieder Lust, Songs zu schreiben“, sagt er. „Bei einem Stück dachte ich es könnte eine zweite Stimme vertragen, also habe ich Cindy vors Mikrofongestellt – im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich musste sie wirklich überreden. Aber das hattevom ersten Moment etwas Magisches und ich wusste: Jetzt ist es rund.“ Para Lia (der Nameentstand aus der Verbindung beider Musiker und ihrer Liebe zu Griechenland: Paralia ist dasgriechische Wort für Strand) war geboren.

Nachdem die Band erste Songs bei Soundcloud hochgeladen hatte, veröffentlichten sie 2019 inEigenregie ihr Debütalbum „Soap Bubble Dreams“, bauten damit schnell eine kleine, feineFangemeinde auf und durften sich über Radioplays bei Indie-Stationen von Deutschland bis indie USA freuen. Das führte dazu, dass auf ihrem zweiten Album „Gone With The Flow“Gastmusiker aus den USA, dem Vereinigten Königreich und Kanada mitwirkten. Auch der NewYorker Maler Louis Renzoni, dessen Werke bereits im Museum of Modern Art zu sehen waren,stolperte über ihre Musik. „Ihr malt in den gleichen Farben wie ich“, schrieb er ihnen einebegeisterte Mail. Von ihm stammt nicht nur das Album-Artwork, sondern 2020 gab es einegemeinsame virtuelle Ausstellung: Zu jedem Bild von Renzoni erklang ein Lied von Para Lia.

Mit „In Clash With The Zeitgeist“ wollen Para Lia nun noch höher hinaus. Es ist das ersteAlbum, das offiziell über ein Label erscheint. Die Songs entstanden in Renés heimischemMusikzimmer und wurden von ihm komplett selbst eingespielt und produziert. Das Masteringübernahm anschließend Thommy Hein (Die Ärzte, Nina Hagen, Udo Lindenberg).

Waren die ersten beiden Alben der Band im Indie-Rock der späten Achtziger und frühenNeunziger Zuhause, ist der musikalische Kosmos dieses Mal deutlich weiter gestrickt: Neben Sechziger-Einflüssen und psychedelischen Elementen spielen Para Lia auch mit Garagen-Rock und frühem Prog-Rock. „Man könnte also sagen: Wir haben noch ein bisschen mehr von dem, was nicht up to date ist, in unsere Songs gepackt und sind jetzt erst Recht im Clash mit dem Zeitgeist“, lacht René. Erstmals ihren Weg bahnten diese Einflüsse sich in dem psychedelischen, sieben Minuten langen Epos „Nagual“ – benannt nach einer Beach Bar in Griechenland, die nichts mit der Touristenhölle überfüllter Sommerorte zu tun hat, sondern ein Ort für Aussteiger und Individualisten ist. „Jeden Abend saßen wir dort an einem großen runden Tisch und tauschtenuns miteinander aus“, erinnert sich René. „Der kreative Input war enorm. Das hat Tür und Tor für alles geöffnet, was danach kam und es hat sich ein roter Faden für das Album herauskristallisiert.“

So spielt die Single „Sunchild“ zum Beispiel auch im Text mit psychedelischen Elementen. „DerSong ist ein Liebeslied an das Leben“, so René. Überhaupt sind die Songs von Optimismus undHoffnung geprägt. Das eingängige „Mr. Perry“ ist einem britischen Freund gewidmet, der dieBand beim Release des letzten Albums mit viel Energie unterstützt hat, und laut René „eine Odean alle Indie-Rocker da draußen. Ein Kopf-Hoch-Song, der sagt: Bleibt authentisch, auch wennder Weg manchmal steinig und schwer ist.“ „Our currency is passion, our brand is a distortedchord“, heißt es in dem Stück. Der treibende Garagen-Rock-Song „C‘est La Vie“ derweil sagt,dass es nie zu spät im Leben ist, um die richtige Person zu treffen. Und selbst wenn es in demverspielt arrangierten „Yellow Rose“ um den Verlust eines geliebten Menschen geht, schwingtnoch etwas Positives mit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil über allem immer diese perfekteSymbiose aus Renés tiefer Stimme und Cindys engelsgleichem Harmoniegesang schwebt.

Auch Gastmusiker sind auf „In Clash With The Zeitgeist“ übrigens wieder zu hören. FadyHaddad aus Baltimore, der schon auf dem letzten Album zu hören war, steuerte Synthesizer bei.Darüber hinaus sind zwei Mitglieder aus dem Ensemble des Staatstheater Cottbus – beidelangjährige Freunde – vertreten: Das E-Piano in „Yellow Rose“ und „Sunchild Reprise“ stammtvon Christian Georgi, während Bariton Andreas Jäpel in „Mr. Perry“ eine Passage aus eineritalienischen Oper des späten 19. Jahrhunderts anstimmt. Und das Artwork stammt dieses Malvon der griechischen Künstlerin Georgia Moschogianni, die zu jedem Titel des Albums einebildliche Darstellung anfertigte. „Es macht uns einfach Spaß, unseren Horizont in alle möglichenRichtungen zu erweitern und zu schauen, was passiert“, so René.

A propos Horizont erweitern – Para Lia werden mit „In Clash With The Zeitgeist“ noch aufeinem anderen Level wachsen. Bisher hat die Band nämlich noch nie live auf der Bühnegestanden, doch das soll sich bald ändern. „Wir sind in den letzten Jahren so oft gefragt worden,wann Para Lia live zu erleben ist, dass wir vier tolle Musiker um uns geschart haben und nungemeinsam im Proberaum an der Live-Umsetzung arbeiten“, so René. „Und so findet imAugenblick eine wunderbare Metamorphose statt – aus 2 mach 6: Para Lia verändert sich vomDuo-Studio-Projekt zur Sechser-Kapelle on ​Stage!“

Tracks
Like always
Sunchild
All that it takes
What we always wanted
Cést la vie
Will you find me
Yellow rose
Already came to know
Mr. Perry
Nagual
Sunchild (Reprise)

Para Lia „In Clash With The Zeitgeist“
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