Customize Consent Preferences

We use cookies to help you navigate efficiently and perform certain functions. You will find detailed information about all cookies under each consent category below.

The cookies that are categorized as "Necessary" are stored on your browser as they are essential for enabling the basic functionalities of the site. ... 

Always Active

Necessary cookies are required to enable the basic features of this site, such as providing secure log-in or adjusting your consent preferences. These cookies do not store any personally identifiable data.

No cookies to display.

Functional cookies help perform certain functionalities like sharing the content of the website on social media platforms, collecting feedback, and other third-party features.

No cookies to display.

Analytical cookies are used to understand how visitors interact with the website. These cookies help provide information on metrics such as the number of visitors, bounce rate, traffic source, etc.

No cookies to display.

Performance cookies are used to understand and analyze the key performance indexes of the website which helps in delivering a better user experience for the visitors.

No cookies to display.

Advertisement cookies are used to provide visitors with customized advertisements based on the pages you visited previously and to analyze the effectiveness of the ad campaigns.

No cookies to display.

Radsport im Nationalsozialismus

Ein fast vergessenes Kapitel der deutschen Sportgeschichte.

Am 13. April 1933 schaltete sich der organisierte deutsche Radsport gleich: Im vorauseilenden Gehorsam passten sich Vereine und Verbände dem Hitler-Regime an.

Die Rolle des Radsports im Dritten Reich ist bis heute nur wenig thematisiert worden, weder in der Öffentlichkeit, noch in wissenschaftlichen Publikationen. Nahezu vergessen sind nicht nur die enge Verbundenheit des Radsports mit dem NS-System, sondern auch jene Radsportler, die sich der nationalsozialistischen Ideologie widersetzt haben, ebenso die, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ausgegrenzt wurden, die das Land verlassen mussten oder die in die nationalsozialistischen Konzentrationslager verschleppt und ermordet wurden.

Dieses Defizit wird gerade im Vergleich zu anderen Sportarten augenscheinlich, wenn man sich die sporthistorische Forschungslage zu dieser Thematik genauer ansieht. Offensichtlich gab es bisher weder von Seiten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) noch von den Radfahr-Landesverbänden oder auch auf der Ebene der Radsportvereine ein tiefergehendes Interesse daran, die eigene Vergangenheit, und damit auch die Rolle des Radsports und seiner Organisationen im NS-Staat zu beleuchten. Das Buch ist ein erster Versuch, diese Lücke zu schließen und weitere Forschungen anzuregen.

Autor
Dr. Dieter Vaupel
, Jahrgang 1950, ist Pädagoge und Politologe. Nach einem Lehramtsstudium an der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde er mit einer Studie über Zwangsarbeit und Entschädigung an der Universität Kassel promoviert. Er war als Lehrer an verschiedenen Schulen Nordhessens tätig und viele Jahre lang Schulleiter an einer Gesamtschule sowie engagiert in der Lehreraus- und -fortbildung. Derzeit ist er Lehrbeauftragter für Geschichtsdidaktik an der Universität Kassel. Dieter Vaupel ist Autor von Büchern und Fachbeiträgen zur Zeitgeschichte und zu pädagogisch-didaktischen Themen. Selbst begeisterter Radsportler, legt Dieter Vaupel mit dem Rennrad jährlich mehr als 10.000 km zurück. Daneben engagiert er sich ehrenamtlich im Radsport und ist als Sportlicher Leiter des Lizenzfahrerteams der MT Melsungen tätig.

Radsport im Nationalsozialismus
Autor: Dr. Dieter Vaupel
208 Seiten, zahlr. Illustr., gebunden
Verlag Die Werkstatt
Euro 29,90 (D)
ISBN 978-3-730-70655-8