Das Rätsel der Maria Galanda

dasraetselBevor Simenon Kommissar Maigret zum Leben erweckte, tastete er sich über eine ganze Reihe von Polizeiinspektoren an den Pfeife rauchenden Kommissar heran. Einer dieser Vorgänger ist G7, dessen hervorstechendes Merkmal seine roten Haare sind. Ihnen verdankt er auch seinen Spitznamen: Seinerzeit erkannte man die Pariser Taxis der Marke G7 an ihren roten Dächern.

Der Kommissar selbst fährt einen winzigen, nicht ganz regenfesten Citroën 5CV. G7 ist wohlerzogen, wenn es mit den Ermittlungen nicht vorangeht, kann er aber auch ruppig werden. In einem seiner Fälle zeigt sich seine weiche Seite: Als er sich in die Verdächtige verliebt, quittiert er den Polizeidienst und macht sich als Detektiv selbstständig.

Diese frühen, erstmals auf Deutsch vorliegenden Erzählungen sind viel mehr als nur Fingerübungen. Die typische Maigret-Atmosphäre ist bereits spürbar. Und mit Paris, der Insel Porquerolles, den Häfen der Normandie und den verschlafenen Dörfern in der Provinz ist G7 schon an den Orten unterwegs, an denen später Maigret ermittelt.

Autor
Georges Simenon
, geboren am 3. Februar 1903 in Lüttich. 1920 veröffentlichte er seinen ersten Roman, 1930 schuf er seine berühmteste Figur: Inspektor Maigret. Es folgten in 30 Jahren etwa 200 Bücher unter 22 verschiedenen Pseudonymen. Er lebte in Paris, Kanada, Arizona und später wieder in Europa. Simenon verstarb 1989.

Das Rätsel der Maria Galanda

Autor: Georges Simenon
224 Seiten, gebunden
Kampa
Euro 19,90 (D)
Euro 20,50 (A)
sFr 26,90 (UVP)
ISBN 978-3-311-13200-4

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