Aynsley Lister „Along for the Ride“

Das Warten hat nun ein Ende: nur wenige Tage vor seinem 46. Geburtstag, veröffentlichte Aynsley Lister sein neues Album Along For The Ride“.

Das 13 Songs starke Werk ist bereits das neunte Studioalbum des Ausnahme-Gitarristen aus dem Vereinigten Königreich, und erscheint, wie schon seine letzten beiden Outputs, auf dem familen-eigenen Label Straight Talkin‘ Records, das Aynsley seit 2013 mit seiner Frau Steph betreibt.

Auf „Along For The Ride“ präsentiert Lister einmal mehr eine gelungene Mischung aus kräftigem Blues/Rock, gefühlvollen Arrangementsund eingängigen Melodien, die den Geschichten über das tägliche Leben, die der mehrfach mit dem British Blues Award ausgezeichnete Musiker erzählt, den perfekten Soundtrack verleiht.

Auf der Basis seiner musikalischen Haupteinflüsse Peter Green, Albert King und Eric Clapton hat Aynsley Lister über die Jahre, seit er mit 13 Jahren seine erste Band gegründet und 1998 sein erstes Album bei Ruf Records veröffentlicht hat, seine eigene, einzigartige Perspektive auf den zeitgenössischen Blues erschaffen, die das britische Classic Rock Magazine dazu veranlasst hat, Aynsley Lister als einzigen Briten zusammen mit John Mayer, Derek Trucks und Joe Bonamassa als einen der weltweiten „Top 10 Contemporary Blues Artists“ zu nennen.

Erfolgreiche Tourneen, u.a. mit Lynyrd Skynyrd, John Mayall oder Buddy Guy und weit über 100.000 verkaufte Tonträger untermauern Aynsley Lister Ruf als Weltklasse-Gitarrist und Performer, der auch Pop, Soul und Singer/Songwriter-Elemente in den Blues einbaut. „Along For The Ride“ ist seine persönlichste Platte bisher; sie zeigt einen Künstler, der erwachsen geworden ist und der seinen musikalischen Weg konsequent weiter verfolgt.

Die Songs auf „Along For The Ride“ drehen sich auch diesmal wieder um Themen, in denen sich sich jeder wiederfinden kann, wie die globale Pandemie („World Is Falling“, „Is This Really Happening Right Now“), Freundschaft („Invincible“), toxische Beziehungen („Masquerade“), Aynsley Abneigung von Social Medias („Amazing“) oder darüber, dass heutzutage das Leben so vollgepackt mit Terminen und Verpflichtungen ist, dass man kaum Zeit mit seinem Partner verbringt, obwohl man zusammen lebt, was er im Song „Bide My Time“ beschreibt, während er in „Cast A Light“ etwas Positivität in diesen verrückten Zeiten vermitteln möchte.

Gleich zwei der Songs auf dem neuen Album, nämlich „Eve Part I“ und Eve Part II-Love You To Death“ hat Aynsley seiner derzeitigen Lieblings-TV-Serie gewidmet: KILLING EVE, die sich um die britische Agentin Eve dreht, die eine Auftragsmörderin zur Strecke bringen will. Ein Blues-Highlight stellt „No One Else But You“ dar, für das der Sänger/Gitarrist zu seinen musikalischen Wurzeln zurückkehrt. Inspiriert von alten Studioaufnahmen von Künstlern wie Fleetwood Mac oder Ray Charles, als nur einige Mikrophone aufgestellt wurden, um die live im Studio gespielten Stücke einzufangen, wurde dieser Slow Blues so authentisch wie möglich eingespielt. Textlich ist der Track eine persönliche Liebeserklärung an seine Frau Steph, doch richtet er sich auch an alle, die ihr passendes Gegenstück gefunden haben. Produziert wurde „Along For The Ride“ von Scott McKeon, der Szenekennern als Gitarrist in der Band von Altmeister Tom Jones bekannt sein dürfte.

Tracks
1 Amazing
2 Bide My Time
3 Wait For Me
4 Is This Really Happening Now
5 Eve Part I
6 Cast A Light
7 Along For The Ride
8 World Is Falling
9 Invincible
10 Made Up My Mind
11 Masquerade
12 No One Else But You
13 Eve Part II: Love You To Death

Aynsley Lister „Along for the Ride“
Straight Talkin Records

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