Der Gesang der Berge

Ein Familienepos, das ein ganzes Jahrhundert atmet, die bildgewaltige Geschichte eines leidgeprüften Volkes, ein beeindruckender historischer Roman, erzählt von einer vietnamesischen Autorin – so hat man von Vietnam im zwanzigsten Jahrhundert noch nicht gelesen.

Ein Mädchen, das mitten im kriegsgebeutelten Hanoi aufwächst und doch die Hoffnung nicht aufgibt und eine Patriarchin, die für ihre Familie bis zum Äußersten geht.

Hu’o’ng wächst bei ihrer Großmutter auf, mitten im vom Krieg gebeutelten Hanoi der frühen 1970er Jahre. Der Vater ist auf den Schlachtfeldern verschollen, ihre Mutter folgte ihm in der Hoffnung, ihn zu finden. Und die Großmutter erzählt Hu’o’ng an den vielen langen Abenden die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte, die in Frieden und Wohlstand ihren Anfang nimmt, aber im Zuge fremder Besatzung, Landreform und Krieg eine Geschichte von Vertreibung, Flucht und unsäglichem Leid wurde.

Doch die Frauen ihrer Familie sind stark und entschlossen, dem Schicksal eine lebenswerte Zukunft abzutrotzen.

Autorin
Nguyễn Phan Quế Mai
wurde 1973 geboren und erlebte als Kind und Jugendliche die Folgen der Zerstörung ihres Landes durch den Vietnamkrieg. Sie arbeitete u. a. als Händlerin, bevor sie schließlich mittels eines Stipendiums in Australien studieren konnte. Sie hat elf Bücher auf Vietnamesisch publiziert, darunter Belletristik und Lyrik ebenso wie Sachbücher. Der Gesang der Berge ist ihr erster Roman in englischer Sprache und ein internationaler Bestseller. Sie lebt mit ihrer Familie in Jakarta.

Der Gesang der Berge
Autorin: Nguyễn Phan Quế Mai
429 Seiten, TB.
Insel Verlag
Euro 12,00 (D)
Euro 12,40 (A)
ISBN 978-3-458-68260-8

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