Wie eine neue linke Ideologie aus Amerika unsere Meinungsfreiheit bedroht. Interessante Einsichten in ideologisch getriebene Diskussionen über Meinungsfreiheit in den USA.

Ein neues Phänomen hat Amerika erfasst: Im Namen von Gerechtigkeit und Antirassismus greift dort eine Ideologie um sich, die neue Intoleranz erzeugt – in liberalen Medien kann ein falsches Wort Karrieren beenden, an den Universitäten herrscht ein Klima der Angst, Unternehmen feuern Mitarbeiter*innen, die sich dem neuen Zeitgeist widersetzen. In vielen Porträts und Geschichten beschreibt René Pfister, Büroleiter des SPIEGEL in Washington, diese neue Bewegung – und zeigt auf, warum die amerikanische Demokratie nicht nur von rechts unter Druck kommt.

Er erklärt, wie Dogmatismus, Freund-Feind-Denken und Mob-Mentalität in Internet die Meinungsfreiheit in den USA schon gefährlich eingeschränkt haben. Eindrücklich warnt er vor diesem engstirnigen Agieren und plädiert dafür, sich dem zu widersetzen, um auch in Deutschland die offene Gesellschaft zu verteidigen.

Autor
René Pfister
, geboren 1974, studierte Politik- und Kommunikationswissenschaften in München und arbeitete nach der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule für die Nachrichtenagenturen ddp und Reuters. 2004 wechselte er zum SPIEGEL. Ab 2015 leitete er das Hauptstadtbüro des SPIEGEL, seit 2019 ist er Büroleiter des SPIEGEL in Washington. 2014 erhielt er gemeinsam mit Kollegen den Henri-Nannen-Preis für eine Recherche über den Lauschangriff auf das Handy von Angela Merkel.

Ein falsches Wort
Autor: René Pfister
256 Seiten, gebunden
DVA
Euro 22,00 (D)
Euro 22,70 (A)
sFr 30,50 (UVP)
ISBN 978-3-421-04899-8

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