Es gibt in Österreich wohl kaum eine zweite Krimiautorin, die ihre Leserinnen und Leser so kurzweilig, intelligent und spannend zu unterhalten weiß wie Beate Maly. Ihre kriminalistischen Zeitreisen in das Wien der 20er Jahre haben längst Kultstatus erreicht und zehntausende Fans warten Jahr für Jahr sehnsüchtig auf die neuesten Abenteuer des charismatischen Ermittlerduos-Ernestine und Anton.

Ihr aktueller Fall führt die pensionierte Lateinlehrerin und den verwitweten Apotheker auf ungewohntes Terrain: Als die beiden ihre Straßenschuhe gegen Kufen eintauschen, um mit Antons Enkelin den Wiener Eislaufverein zu besuchen, stolpern sie mitten hinein in ein mysteriöses Verbrechen um eine ermordete Eiskunstläuferin, maliziöse Intrigen und ein jahrzehntelang gehütetes Familiengeheimnis.

Über einen äußerst geschickt konstruierten Spannungsbogen, aber auch mit feinem Gespür für Momente der Ruhe und der Situationskomik, führt Beate Maly ihre Leserinnen und Leser immer tiefer in eine Kriminalgeschichte hinein, die so spannend daherkommt, dass es fast unmöglich ist, nicht mitzurätseln, wer die erfolgreiche Sportlerin auf dem Gewissen hat. An Verdächtigen mangelt es nicht und doch hält der Roman am Ende eine große Überraschung bereit.

»Mord auf dem Eis« ist ein cleverer und warmherziger Whodunit-Krimi, der das Wien der Zwischenkriegszeit in all seinen Facetten und Widersprüchen zeigt. Intelligente Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Autorin
Beate Maly
wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt. Zum Schreiben kam sie vor rund zwanzig Jahren. Zuerst verfasste sie Kinderbücher und pädagogische Fachbücher. Seit rund zehn Jahren widmet sie sich dem historischen Roman und seit »Tod am Semmering« auch dem Kriminalroman. 2019 war sie mit »Mord auf der Donau« für den Leo-Perutz-Preis nominiert.

Mord auf dem Eis

Autorin: Beate Maly
256 Seiten, Broschur
emons:
Euro 13,00 (D)
Euro 13,40 (A)
ISBN 978-3-7408-1202-7