Das Ketzerdorf – Der Aufstieg des Inquisitors

Im 16. Jahrhundert ist das Leben in Europa geprägt von Hunger, Pest und Schlechtwetterjahren. Die katholische Kirche steht in Konflikt mit Reformation und Protestantismus. Vor diesem Hintergrund spielt Richard Rosts neuer historischer Roman »Das Ketzerdorf – Der Aufstieg des Inquisitors«. Auf Basis sorgfältiger Recherche zeichnet Richard Rost ein detailliertes und lebhaftes Panorama des Lebens im 16. Jahrhundert. Geschickt verknüpft er geschichtliche Fakten mit den persönlichen Schicksalen der Protagonisten Anna und Otto und entführt seine LeserInnen in eine Zeit des Umbruchs.

Anno Domini 1560. Der junge Otto von Gemmingen ist die Hoffnung seiner verarmten Familie. Ein Studium in Bologna soll der Beginn einer großen Karriere in der katholischen Kirche werden. Doch Otto erfährt durch seine neuen Freunde schon bald Dinge, die seinen Glauben auf eine harte Probe stellen. Gleichzeitig sucht die junge Anna im schwäbischen Leeder ihr Glück, wo die protestantischen Rehlinger mit dem schlesischen Prediger Caspar von Schwenckfeld sympathisieren. Noch ahnen Otto und Anna nicht, auf welch dramatische Weise das Schicksal sie verbinden wird.

Autor
Richard Rost
wurde 1958 in Leeder geboren, wo er Kindheit und Jugend verbrachte. Gymnasium und Abitur absolvierte er in St. Ottilien und in Buxheim. Nach einem Musikstudium mit Schwerpunkt Gesang war er als Tenor an vielen Opernhäusern in Europa engagiert. Künstlerische Zentren waren das Opernhaus Zürich und die Bayreuther Festspiele. Neben der Musik gilt sein Interesse der Archäologie und der Heimatgeschichte. Mehrmals war er zu Fuß auf alten Pilgerwegen nach Rom unterwegs. Der Zeit der protestantischen Rehlinger in seinem Dorf ist er seit vielen Jahren auf der Spur. Um die als Ketzer verfolgten Schwenckfelder nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, hat er seinen ersten historischen Roman verfasst. Er wohnt in der Nähe von Zürich.

Das Ketzerdorf – Der Aufstieg des Inquisitors
Autor: Richard Rost
411 Seiten, Broschur
Gmeiner Verlag
Euro 15,00 (D)
Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-8392-2802-9

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