Staatsmacht am Ende

Mit mehr als einer halben Million Soldaten, Polizisten, MfS- und Kampfgruppen-Angehörigen war der Militär- und Sicherheitsapparat der DDR einer der stärksten in Europa. Den Untergang des SED-Regimes im Herbst 1989 verhinderte er nicht. Was waren die Gründe dafür? Wie war die Situation in den bewaffneten Organen in Krise und Umbruch?

Daniel Niemetz beschreibt Ereignisse und Folgen der Friedlichen Revolution mit dem Fokus auf die bewaffnete Staatsmacht. Er liefert Einblicke in Stimmungen und Meinungen jener Männer und Frauen, die geschworen hatten, den SED-Staat mit der Waffe in der Hand zu verteidigen – und es im Herbst 1989 dennoch nicht taten.

Autor
Dr. Daniel Niemetz
, Jahrgang 1968, 1988 bis 1990 Grundwehrdienst bei der NVA, 1990 bis 1992 Volontariat, 1993 bis 1999 Studium der Geschichte, Journalistik und Ethnologie an der Universität Leipzig, 1999 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Zeitgeschichte am Historischen Seminar der Universität Leipzig, Grund- und Promotionsstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. sowie Promotionsstipendiat des Freistaates Sachsen, 2006 Promotion zum Thema »Die Wehrmachteinflüsse im Militär der SBZ/DDR 1948/49 bis 1989«, seit 2004 beim Mitteldeutschen Rundfunk (viele Projekte zur Geschichte und Zeitgeschichte). Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Militärgeschichte.

Staatsmacht am Ende

Autor: Dr. Daniel Niemetz
264 Seiten, 69 s/w Abb., gebunden
Christoph Links Verlag
Euro 35,00 (D)
ISBN: 978-3-96289-107-7

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