Wunschkonzert


Wunschkonzert
Autorin: Anne Hertz
378 Seiten, Broschur
Knaur
Euro 14,99 (D)
Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-426-65271-8

»Hat er dir denn gefallen?«, fragt meine
beste Freundin.
»Und wie!«, gebe ich zu. »Aber ?«
»Süße, wieso gibt es bei dir eigentlich
immer ein Aber?«

Stella hat in der Musikbranche Karriere gemacht, eine wunderbare Mutter und einen besten Freund, dem sie alles anvertrauen kann. Klingt super, oder? Ist es aber nicht: Der Freund ist ein Stoffhase namens Möhrchen, die Mutter hat das Wort »Kontrollfreak« erfunden und der schöne Job geht gerade den Bach runter, weil ein Konkurrent alles daransetzt, Stella auszubooten.

Noch dazu sieht er umwerfend aus ? Schweinerei! Nein, Stellas Leben ist im Moment ganz und gar kein Wunschkonzert. Es sei denn, sie schafft es, den Taktstock wieder an sich zu reißen ?

Witzig, turbulent und romantisch: Der neue Bestseller von Anne Hertz!

Autorin
Anne Hertz
ist das Pseudonym der Hamburger Autorinnen Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz, die nicht nur gemeinsam schreiben, sondern als Schwestern auch einen Großteil ihres Lebens miteinander verbringen. Bevor Anne Hertz 2006 in Hamburg zur Welt kam, wurde sie 1969 und 1972 in Düsseldorf geboren. 50 Prozent von ihr studierten Jura, während die andere Hälfte sich der Anglistik widmete. Anschließend arbeiteten 100 Prozent als Journalistin. Anne Hertz hat im Schnitt 2 Kinder und mindestens 0,5 Männer.

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Wunschkonzert


Wunschkonzert
FSK ab 18 Jahre
Deutschland 1940
ca. 97 Min.
Black Hill
Regie: Eduard von Borsody
Darsteller: Ilse Werner, Carl Raddatz, Heinz Goedecke, Joachim Brennecke, Ida Wüst, Hedwig Bleibtreu
Ton: DD 2.0 Mono – PAL s/w – RC 2

Die junge, attraktive Inge Wagner lernt während der Olympiade in Berlin Herbert Koch kennen, seines Zeichens Fliegeroffizier. Es funkt sofort zwischen den beiden, und sie beschließen, bald zu heiraten.

Aber bevor aus ihrem Wunsch Wirklichkeit wird, beordert man Herbert in geheimer Mission nach Spanien. Da er zu absolutem Stillschweigen verpflichtet ist, kann Herbert sich nicht einmal gebührend von Inge verabschieden. Während des Krieges ist die Radiosendung ?Wunschkonzert? eine der Verbindungen zwischen ?Heimat und Front?.

Über diese Sendung werden Grüße übermittelt und Musikwünsche erfüllt. Eines Tages hört Inge einen Gruß von ihrem Herbert. Überglücklich, endlich ein Lebenszeichen von ihm zu bekommen, fasst sie neuen Mut. Per Brief vereinbart sie ein Treffen in Hamburg, sobald Herbert nach Hause zurückkehren kann.

Aber Inge wartet vergeblich. Ein Todesfall und ein unglückliches Missverständnis verhindern beinahe, dass sie und Herbert sich endlich wieder in die Arme schließen können.

Info
Die Dreharbeiten zum dem NS-Propagandafilm begannen am 16. Juli 1940. Schon am 30. Dezember 1940 folgte im Berliner Ufa-Palast am Zoo die Uraufführung, da dauerte der Zweite Weltkrieg schon über ein Jahr. Die Rundfunksendung, die diesem Film ihren Namen gab, existierte wirklich. Es war das Wunschkonzert für die Wehrmacht das über eine Zeit lang jeden Sonntag um 15.00 Uhr aus dem Großen Sendesaal an der Berliner Masurenallee direkt übertragen wurde. Wie wichtig dieser Film für das Regime war zeigen seine Auszeichnungen. Er erhielt von der Filmprüfstelle die Prädikate ?Staatspolitisch wertvoll?, ?Künstlerisch wertvoll?, ?Volkstümlich wertvoll? und ?Jugendwert?. Neben Zarah Leanders Film “Die große Liebe” war “Wunschkonzert” die erfolgreichste kommerzielle Filmproduktion der NS-Zeit.

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Wunschkonzert


Wunschkonzert
Autor: Hans-Jörg Koch
Seiten: 280, gebunden mit s/w & Farbabbildungen
Ares Verlag
? 19,90 (D)
ISBN 978-3-902475-22-0

Auch mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrem Entstehen haben Schlager wie ?Kann denn Liebe Sünde sein?? nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Vergessen ist aber weitgehend der geschichtliche Hintergrund, vor dem diese populären Evergreens entstanden sind.
Im Nationalsozialismus kam gerade der anspruchslos-heiteren Musik eine besondere Bedeutung zu. Vor allem seit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die Unterhaltungsmusik als Ablenkungs- und Entspannungsmittel eingesetzt.

Für Propagandaminister Goebbels war sie ?genau so wichtig wie Kanonen und Gewehre?. Sie bildete über das ?Wunschkonzert für die Wehrmacht? des ?Großdeutschen Rundfunks? eine Brücke zwischen den Soldaten an der Front und deren Angehörigen in der Heimat.
Das Buch Kochs widmet sich dem Rundfunk als neuem Medium, das die Nationalsozialisten für ihre Propaganda einzusetzen verstanden, den Komponisten, Textern und Interpreten jener Schlager, die ihre Karriere oft bis in die Gegenwart fortsetzen konnten, und ausgewählten Liedbeispielen wie ?Lili Marleen? oder Optimismus verbreitenden Schlagern wie ?Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh?n?.
Das Buch beinhaltet ein Vorwort von Hans-Ulrich Wehler, der bis zu seiner Emeritierung Professor für Allgemeine Geschichte in Bielefeld war.
Autor:
Hans-Jörg Koch
promovierte mit einer Studie zum Thema ?Wunschkonzert? an der Universität Mannheim. Die Dissertation erschien mit einem Vorwort von Hans-Ulrich Wehler im Böhlau-Verlag.

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