Kein Feuer kann brennen so heiß

Schön ist sie nicht gerade, die dreißigjährige Lorina, eher etwas plump und ungeschickt, ,aber sie kann kochen und anpacken. Sie hat daher einen Beruf gewählt, in dem es auf Äußerlichkeiten nicht so ankommt. Ihre Anstellung als Altenpflegerin bei der reichen pflegebedürftigen Frau Alsfelder war nicht nur finanziell ein Glücksfall, denn Lorina lebt jetzt in einer recht ungewöhnlichen und interessanten WG.

Masseure, deren Hände nicht nur heilen, sondern auch erotisieren, kommen und gehen. Ein Harlekinpudel sorgt für Leben in der Bude, und als Lorinas ungewollt schwangere Schwester ausgerechnet dort niederkommt und ihr Baby von eindeutig asiatischem Aussehen zurücklässt, ist das Chaos perfekt. Sehr zur Freude der alten Dame, die zusehends aufblüht.

Wäre da nicht Christian, der misstrauische Großneffe, den man in der WG für einen Erbschleicher hält.

Sprecherin
Anna Schudt
, geboren 1974, besuchte die Otto-Falckenberg-Schule und stand in der OFS-Aufführung „Krach in Chioggia“ als Checca zum ersten Mal auf der Bühne des Werkraumtheaters. Ihre erste große Rolle war 1995 die Gesangsschülerin Klara Hühnerwadel in Frank Wedekinds „Musik“. Nach zwei Spielzeiten an der Berliner Schaubühne unter Thomas Ostermeier – dort war sie u.a. in „Personenkreis 3.1“ von Lars Noren und „Das Lied vom Sag-Sager“ von Daniel Danis zu sehen – kam sie mit Dieter Dorn 2001 ans Bayerische Staatsschauspiel. Auch im Fernsehen spielt Anna Schudt immer wieder Rollen in Serien und Filmen (darunter „Gespenster“ 2005). Seit Januar 2006 war Anna Schudt als Maria Stuart im gleichnamigen Drama auf der Bühne des Residenztheaters in München zu sehen, 2010 gab sie die Anna Karenina am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit Herbst 2012 ist Anna Schudt als Dortmunder „Tatort“-Ermittlerin zu sehen. Für ihre schauspielerische Leistung erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen.

Autorin
Ingrid Noll
, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

Kein Feuer kann brennen so heiß
Autorin: Ingrid Noll
Sprecherin: Anna Schudt
6 CDs – 420 Min.
ungekürzte Lesung
Diogenes
Euro 24,00 (D)
Euro 27,00
sFr 32,00 (UVP)
ISBN 978-3-257-80427-0

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