»Was man im Krieg lernen kann? Stumpft man ab, setzt irgendwann die Macht der Gewohnheit ein? Macht der Krieg »hart«, gefühllos, erhaben über Schmerzen? Nein. Das sind nur Klischees. Jeder Tag bringt neues Grauen. Im besten Fall lernt man für einige Zeit, heftige Gefühle zu unterdrücken, weil es den Lebenstrieb schwächen würde, ihnen nachzugeben.«

In einer sehr mitreißenden und schockierenden, mitunter auch humorvollen Sprache erzählt Christoph Brumme von der Situation in der Ukraine, dem Alltag seiner Familie, seinen Bekannten und Freunden, von Ängsten, Sehnsüchten und politischen Einschätzungen.

Die Tagebuchaufzeichnungen des Krieges und der Widerstand der Ukrainer, ausgehend von den Vorboten des Krieges Mitte Januar 2022 bis zur Drucklegung dieses Buches, dem 1. Mai 2022, legen eindrücklich Zeugnis ab von der Brutalität dieser Ereignisse.

Autor
Christoph Brumme
wurde 1962 in Wernigerode geboren. Er absolvierte eine Lehre als Eisenbahner, arbeitete am Theater Eisleben als Regieassistent und Inspizient, studierte Philosophie und lebt seit 1985 als freiberuflicher Schriftsteller und Essayist in Berlin. Er veröffentlichte zuletzt 111 Gründe, das Radfahren zu lieben. Außerdem erscheint in Kürze sein neuer Roman Ein Gruss von Friedrich Nietsche.

Im Schatten des Krieges
Autor: Christoph Brumme
108 Seiten, Broschur
Hinzel Verlag
Euro 15,00 (D)
ISBN 978-3-7776-3310-7

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